Um kurz nach 20:00 eröffnete Rainer Rinderknecht die Hauptversammlung der Schützengilde Bühl 1892 e.V. zum Berichtsjahr 2019. Er begrüßte die 33 Erschienen die sich in der neuen 10-Meter-Halle versammelt hatten. Durch die Coronagerechte Bestuhlung war die Halle fast bis auf den letzten Platz voll.

Rainer berichtete von den, durch Corona schwierigen letzten Monaten und lobte gleichzeitig, wie gerade diese Schwierigkeiten den Verein weiter zusammengeschweißt haben. Sowohl im vergangenen, als auch im aktuellen Jahr hat die Schützengilde den Tod einiger Mitglieder zu beklagen. Darunter, mit Frank Nicklaus und Thomas Dambacher, kürzlich auch der erste sowie der zweite Vorstand des Vereins. Aufgrund dieser Verluste hielt die Versammlung eine Schweigeminute ab.

 

Anschließend erzählte Michael Raidt in seiner Rolle als Schriftführer von den Aktivitäten der, zum Ende 2019, 137 Mitglieder. Hauptsächlich wurde das Jahr vom Bau der 10-Meter-Halle geprägt. Dieser startete, als am 1. Juni der alte Stand abgerissen wurde. Am zweiten Juni fand die Spendenwanderung "Gut für NeckarAlb" der Sparkasse statt, bei der Mitglieder und Freunde einige Spenden für die neue Halle einlaufen konnten. Am 29. Juni nahm die Schützengilde mit einer Mannschaft am Nachtelfmeterturnier des SV Bühl teil. Ein paar Wochen später, am 20. Juli schoss die Schützengilde einen Salut beim Bühler Dorffest. 

 

Matthias Müller als Sportleiter berichtete im Anschluss, dass die Halle, auf deren Genehmigung bei der letzten Hauptversammlung noch gewartet wurde, inzwischen nahezu fertig sei. Am 20. Oktober findet der Abnahmetermin statt, sodass ab dann hoffentlich wieder regelmäßig in Bühl mit Luftdruckwaffen geschossen werden kann. Matthias wies außerdem auf die vielen sportlichen Erfolge in 2019 hin. In den Kreismeisterschaften holten die Mitglieder des Vereins sechzehn erste, neun zweite und zehn dritte Plätze. Bei den Bezirksmeisterschaften noch sechs erste, zwei zweite und drei dritte Plätze. In der Landesmeisterschaft qualifizierte sich Michael Raidt mit dem 357er-Revolver und einem ersten Platz zur Deutschen Meisterschaft. Dort verpasste er das Finale nur um einen Ring.

An den Liga- und Rundenwettkämpfen nahm die Schützengilde mit acht Mannschaften Teil: Zwei Sportpistolenmannschaften, eine KK-liegen-Mannschaft sowie eine Vorderlader Pistole-/Revolver-Mannschaft. Weiter eine Großkaliber Pistole-/Revolver-Mannschaft die den Wiederaufstieg in die Bezirksliga schaffte. Außerdem nahmen zwei Luftgewehrmannschaften teil. Die Erste stieg dabei ungeschlagen in die Bezirksoberliga auf. In der Landesliga, der höchsten in der eine Mannschaft des Vereins schießt, trat die erste Luftpistolenmannschaft an und konnte die Liga halten. Die zweite Mannschaft schoss in der Kreisliga.

Zum Abschluss seines Berichtes bedankte sich Matthias bei allen Mitglieder, die 2019 tatkräftig mitgezogen und mitgeholfen, sowie regelmäßig trainiert hatten. Weiter bedankte er sich bei den verschiedenen Mannschaftsführern welche die Liga- und Rundenwettkämpfe so reibungslos abwickelten. Außerdem auch bei Frank Hönle für seinen Einsatz bei der Jugendarbeit. Und auch bei Thomas Dambacher hätte er sich gerne bedankt, da der bei vielen Wettkämpfen als Schießleiter unterstützt hatte.

Über die Erfolge und Events der Jugend berichtete anschließend Frank Hönle. Trotz Corona und dem Neubau der 10-Meter-Halle würden zurzeit neun Jugendliche am Ersatztraining in Weilheim teilnehmen. Zwei dieser Schützen schießen bereits in der ersten Luftgewehrmannschaft. 

Im Juli konnte außerdem Oliver Selivanov beim Gau Jugendpokal mit 186 von 200 Ringen einen neuen Kreisrekord in der Schülerklasse erreichen. 

Von September bis März fanden die Jugendrundenwettkämpfe statt. Hier erreichte mit dem Luftgewehr Oliver Selivanov den ersten, Luisa Lamparter den zweiten und Benedikt Lorenz den dritten Platz, jeweils in ihrer Altersklasse. Alexander Urig schaffte es mit dem Kleinkaliber auf den zweiten Platz.

Abseits der Wettkämpfe fand auch 2019 wieder ein Wanderausflug nach Raggal in Österreich statt. Dieser war sogar ein Tag länger als sonst. 

Für die Unterstützung bei der Betreuung der Jugendlichen bedankte sich Frank bei Lydia Schiele und bei Frank Schultheiß für die Organisation des Ersatztrainings in Weilheim.

 

Rainer Rinderknecht hatte als Wirtschaftsleiter dieses Jahr wenig zu erzählen. Der Wirtschaftsbetrieb lief reibungslos und sehr erfolgreich. Einen großen Dank dafür an das  Team der Schützenhauswirtschaft.

Zu den Finanzen des Vereins gab es dafür mehr zu berichten. Aufgrund des Neubaus der 10-Meter-Halle musste sich die Schützengilde etwas verschulden. Dank der Sparsamkeit bei dem Bau bleiben die Kosten aber hinter den Erwartungen zurück.

Rainer wurde anschließend von den Kassenprüfern für die vorbildlich geführte Kasse gelobt und Gerhard Neth entlastet den Vorstand daraufhin unter Zustimmung aller Anwesenden. 

 

Auch Gerhard Neth gedachte der beiden Vorstände Frank und Thomas und ihrer großartigen Arbeit innerhalb und auch über die Grenzen des Vereins hinweg. 

 

Geehrt wurde dieses Jahr Stephan Kirchner für 40 Jahre Mitgliedschaft im Württembergischen Schützenverband sowie im Deutschen Schützenbund.

 

Anschließend fanden die Wahlen statt. Aufgrund der beiden Todesfälle mussten alle Posten neu besetzt werden. Da sich für jedes Amt nur ein Mitglied hatte aufstellen lassen, lief die Wahl schnell und reibungslos ab. Alle neuen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. 

 

Oberschützenmeister: Matthias Müller

Schützenmeister: Michael Raidt

Kassier: Rainer Rinderknecht

Schriftführer: Dennis Gehrlein

Sportleiterin: Evelin Peisert

Stelv. Sportleiter: Julian Kluike

Jugendleiter: Frank Hönle

Wirtschaftsleiter: Matthias Müller

Standwart: Michael Raidt

Waffenwart: Hubert Raidt

Veranstaltungskoordinator: Klaus Hönle

Beisitzer: Marcus Bodamer

Kassenprüfer: Eberhard Hönle

Kassenprüfer: Rainer Sailer

 

 

Gerhard Neth wünschte zum Abschluss der Wahl dem neuen Vorstand eine erfolgreiche Arbeit und Matthias Müller, der neue erste Vorstand, bedankte sich bei allen, die bereit waren, einen Posten zu übernehmen.

 

Zum Abschluss der Versammlung zeigt der Vorstand Bilder vom Bau der 10-Meter-Halle. Vom Zeitpunkt des Abrisses bis um jetzigen Stand. 

 

Reiner Rinderknecht beendete die Sitzung dann um 21:23 und wünschte allen einen schönen Abend.

 

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