Um 1800 entwickelte man Knallsalze, die 1805 von einem schottischen Pfarrer zum Zünden von Schrotgewehren bei der Jagd auf Enten benutzt wurden. Um 1814 wurde von englischen Büchsenmachern diese Knallsalze aus Kali, Schwefel und Kohle in Kupferhütchen eingefüllt: Das Zündhütchen war erfunden. Feuerstein, Pfanne und Zündkraut waren überflüssig geworden. Statt der Pfanne wurde beim Perkussionsgewehr (lateinisch: Schlaggewehr) ein Piston (Hohlröhrchen) auf den Zündkanal geschraubt und darüber das Zündhütchen gestülpt. Der gespannte Hahn schlägt wie ein Hammer beim Abzug aufs Hütchen, die Explosion der Knallsalze zündet das Schwarzpulver im Zündkanal ohne Zeitverzug und der Schuss bricht präzise. Das Perkussionsschloss ersetzte ab 1850 rasch das Steinschloss, führte zu noch schnelleren Ladevorgängen und leitete über in der Folge zur Herstellung von Patronen und Hinterladern. Eine Revolution in der Waffenherstellung und Tod und Verderben für Millionen Menschen war die Folge.

 

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Aufgrund der aktuellen "Corona-Krise" sind auch wir gezwungen, vorerst den Betrieb einzustellen. Der Schießstand bleibt bis auf Weiteres und ohne Ausnahme geschlossen. 

 

Außerdem verschieben wir unsere Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit.

 

Bitte habt Verständnis dafür, dass wir in der aktuellen Situation noch nicht sagen könne, wann wir den Schießbetrieb fortsetzen können.

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