Das Zünden von Schwarzpulverladungen wurde anfangs von den Schützen mit einem Feuereisen - ein schürhakenähnlicher langer Eisenstab - bewerkstelligt. Dieses wurde im Holzkohlenfeuer in der Nähe des Geschützes zum Glühen gebracht und anschließend auf das Zündloch oder die Pfanne der Büchse, Böller oder Mörser gehalten und so das Pulver gezündet. Ein Windstoß zündete nicht selten jedoch auch das Pulverfass.... So entwickelten die Büchsenmeister schon im 14. Jahrhundert die Lunte, eine in Salpeter und Weingeist oder Bleizucker getränkte Baumwollschnur. Der Abbrand vollzog sich dabei langsam, allerdings eignete sich die Luntenzündung nur bedingt für die Jagd: Die Tiere "rochen Lunte", zudem verriet Rauch bei Tag und das Glimmen der Lunte bei Nacht den Schützen.

Die unhandlichen Waffen erreichten in der Schusswirkung weder den Bogen noch die Armbrust. Der Erfolg lag vielmehr in der psychologischen Wirkung auf den Gegner. Erst im 17. Jahrhundert war die Entwicklung so weit gediehen, dass Bogen und Armbrust verdrängt wurden. Dennoch war das Luntenschloss Jahrhunderte lang im Gebrauch, die Lunte das Zündmittel bei allen Vorderladergeschützen bis ins 19. Jahrhundert.

 

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