Als erste Fernwaffe dürften die Menschen in der Frühzeit Steine benutzt haben, so wie heute noch Pflastersteine bei Demonstrationen und Revolutionen gefürchtete Waffen sind. Als erste Aufzeichnung über Steinschleudern dient wie so oft das Alte Testament, wo im Buch Samuel der Zweikampf zwischen David und dem Philister Goliat, beschrieben ist. In den römischen Heeren dienten Schleuderer als Hilfssoldaten. Statt Kieselsteinen wurde Schleuderblei - schiffchenförmige Bleistücke - benutzt.

 

Im Teppich von Bayeux (11. Jahrhundert) finden wir als erste mittelalterliche Darstellung einen Schleuderer auf der Jagd. Die Handschleuder bestand bis zum 17. Jahrhundert aus einer einfachen Hanfschlinge, die in der Mitte eine hohlgeformte Lederschale besaß, in die der Stein gelegt wurde. Zum Wurf schwenkt der Schleuderer die Schlinge drei mal rasch im Kreise und ließ dann das eine Ende der Schlinge aus der Hand gleiten. Im Mittelalter besonders gefürchtet war die Stockschleuder, die auf 30 - 50 Meter noch eine furchtbare, im Kopfbereich tödliche Wirkung hatte.

 

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