Am letzten Sonntag wurde, wegen der Pächterwechsels etwas später als normal, die Urkunden für die Vereinsmeisterschaften vergeben. Dazu wurde erstmalig ein 2-Disziplinen-Turnier für alle Mitglieder ausgerichtet.

 

Die Veranstaltung begann am 27.1. um 14:00. Pünktlich nach “Bühler Zeit” trafen um 14:30 dann auch die letzten Teilnehmer ein. Neben der Tatsache dass zwei Disziplinen, nämlich Luftgewehr und Sportpistole geschossen werden, macht auch das vorherige Auslosen der Teams, die aus je zwei Schützen bestehen, das Turnier so einzigartig. Bei 12 Teilnehmern ergaben sich so sechs Teams.

 

Auch wenn in jeder Disziplin nur 10 Schuss gemacht werden mussten machte die Kälte den Wettkampf doch mühsam. Trotzdem konnten sich die Ergebnisse am Ende sehen lassen. Sieger wurde das Team aus Michael Raidt und Thiemo Frank. Sie sind damit die ersten, die den neuen Wanderpokal aufstellen dürfen.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden schließlich auch die Urkunden der Vereinsmeisterschaften verteilt. Große Sieger hier waren Lydia und Frank, die je einen Stapel Urkunden nach Hause nehmen konnten.

 

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Gegen Ende der Sommerferien stand für die Jugend und die Junggebliebenen unserer Schützengilde wieder der alljährliche Wochenendausflug nach Voralberg in Österreich an.
Dieses Jahr ging es erstmals nicht nach Raggal, sondern in die Posthütte in Braz.
Bereits Freitag morgens brachen Rolf und Atze in die Berge auf, kurz danach Ebi mit Frank, Lydia, Thiemo und Dennis.
Nach 4 Stunden Fahrt, vergessenen Jacken und kurzer Suche nach dem Haus, kamen wir auf der Hütte an und verteilten erstmal die Zimmer, während Chefkoch Rolf und Chef-Schäler Atze bereits das Essen vorbereiteten. Im Laufe des frühen Abends trudelte dann auch Hubert mit Steffi, Melissa und Hund Paul ein, sowie Andi mit unserer Jugend Felix, Björn, Jonathan und Benedikt.
Nach einem Spaziergang mit Hund Paul gab es dann zum Abendessen Maultaschen und egal ob in der Brühe oder gebraten mit Ei, alles schmeckte erwarteterweise wieder fast zu gut. Trotzdem hielt uns das nicht davon ab, nach einer kurzen Verdauungspause den Abend noch bis spät in die Nacht mit (Karten-)Spielen und Karaoke ausklingen zu lassen.
Samstag Morgens startete dann der Großteil unserer Gruppe den Versuch zunächst die Kaltenberghütte und dann den Gipfel des Maroikopf zu ersteigen. Dazu fuhren wir erstmal mit dem Auto ca. 30 Minuten bis zu einem Wanderparkplatz. Dort angekommen erwarteten uns dichter Nebel, 4°C und hier und da ein Fleckchen Neuschnee.
Trotzdem brachen wir zu unserer Tour auf. Der Weg führte uns am Anfang über eine große Alm mit vielen Kühen, die von Pauls Anblick ziemlich überrascht waren und auch Paul waren diese großen Vierbeiner nicht so ganz geheuer.
Nach nicht allzu langer Zeit mussten wir jedoch feststellen, dass der Aufstieg bei diesen Wetterverhältnissen und Sichtweiten nicht sehr sinnvoll ist und auch nicht ganz ungefährlich. Deshalb beschlossen wir umzukehren.
Ersatzweise wanderten wir noch einige Stunden in der Umgebung unserer Hütte, was auch viel Spaß machte.
Zur Stärkung gab es dann abends von unserem "Küchenteam" Gulasch mit Spätzle, was auch wieder super lecker schmeckte. Und auch heute genossen wir nochmal den gemeinsamen Abend mit Gesellschaftsspielen.
Mit dem Sonntag Morgen war leider auch schon wieder der letzte Tag des Wochenendes angebrochen, der uns allerdings mit Sonnenstrahlen begrüßte. Nach einem guten Frühstück fegten wir, packten unsere Sachen und luden die Autos ein. Während Rolf, Atze, Andi, Felix und Björn den direkten Heimweg antraten, machte sich der Rest auf den Weg nach Dornbirn zur Rappenlochschlucht und zum Fuß des Karren.
Die eine Hälfte machte sich per Seilbahn direkt auf den Weg auf den Karren, während die Gruppe um Ebi erst zur Schlucht ging, die jedoch in der Mitte unpassierbar war und sie deshalb von zwei Seiten begangen werden musste.
Danach gings zurück zum Parkplatz, außer für Dennis, Thiemo, Lydia und Frank, die sich zu Fuß auf den doch anstrengenden Weg auf den Karren machten.
So waren alle auf dem Heimweg, bis auf unsere vier Wanderer, die auf dem Karren auf Ebi trafen.
Der Weg hatte sich aber auf alle Fälle gelohnt, die Aussicht war grandios und man konnte sogar bis zum Bodensee blicken.
Hungrig vom laufen, genossen wir dann noch ein leckeres Essen mit Aussicht, bevor sich dann auch die letzte Gruppe mit der Seilbahn zurück zum Auto und damit auf den Heimweg begab.
Trotz der Zeit, die wieder viel zu schnell vorbei war und trotz des wechselhaften Wetters, war es trotzdem wieder eine schöne Zeit und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
Ein großer Dank an Rolf und Atze fürs kochen, aber auch an alle Fahrer und an jeden, der geholfen hat, dieses Wochenende zu verwirklichen.

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Am 04. und 05. September nahmen Frank Hönle und Michael Raidt bei den Deutschen Meisterschaften auf der Olympiaanlage in München teil. Frank Hönle in der Disziplin Kleinkalibergewehr 50m stehend mit Zielfernrohr und Michael Raidt mit dem Sportrevolver 357 Magnum auf 25m.
Als erstes war Frank dran. Nach einer mäßigen 1. Serie mit 86 Ringen (von 100) drehte er noch mal richtig auf und schoss in der 2. Serie überragende 95, und in der 3. Serie 93 Ringe. Mit insgesamt 274 Ringen (von 300) landete er von 82 Teilnehmern auf einem ausgezeichneten 22. Platz.

 

Einen Tag später war Michael gefordert. Ernüchternd waren seine ersten 2 Serien mit jeweils 94 Ringen (von 100). Da hatte er sich ein bisschen mehr erwartet. Doch auch er steigerte sich und kam in der 3. Serie auf 97 Ringe. Zum krönenden Abschluss schoss er dann in der 4. Serie 10 mal die 10, also 100 Ringe von möglichen 100. Mit seinen insgesamt 385 Ringen (von 400) belegte er am Ende einen hervorragenden 7. Platz, nur einen Ring hinter dem 6. Platz, der noch zur Teilnahme am Finale berechtigt hätte.

 

Eine Woche vorher schon war Stefan Kirchner bei der Deutschen Meisterschaft des BDS in Philippsburg aktiv. Mit dem Zielfernrohrgewehr auf 300m landete er auf einem beeindruckenden 4. Platz. Bei seinen 295 Ringen (von 300) traf er von seinen 30 Schüssen sage und schreibe 26mal die 10. Diese Leistung ist umso höher einzuschätzen, da es hier in der Nähe so gut wie keine Möglichkeit gibt auf dieser Distanz zu trainieren.

 

Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Teilnahme unserer Schützen.
Herzlichen Glückwunsch und auf ein Neues im Jahr 2013.

Die Landesmeisterschaft ist vorrüber und Bühl war wieder mal gut vertreten. Insgesamt durfte 9 Mal für die Schützengilde an den Start gegangen werden. Leider schaffte es keiner eine Medaille zu erringen, doch können sich die Ergebnisse dennoch gut sehen lassen.

 

Hervorzuheben ist der 4. Platz von Michael Raidt in der Disziplin Revolver 357 MAG, der sich mit starken 384 von 400 Ringen wie schon letztes Jahr für das Finale der letzten 6 qualifiziert hat, in welchem er dann 96 Ringe erzielen konnte, womit er das Treppchen nur um Haaresbreite verpasste. Diese Leistung war aber gut genug um sich für die Deutsche Meisterschaft Anfang September zu qualifizieren! 

 

Auch qualifizieren konnte sich Frank Hönle, der in der Disziplin KK CZ mit 271 von 300 möglichen Ringen einen 6. Platz erreichte. Diese Disziplin ist noch recht jung, deshalb eine kurze Erklärung: CZ steht für Carl Zeiss, hier wird mit dem Kleinkalibergewehr stehend freihändig auf eine normale Kleinkaliberscheibe geschossen, mit dem einzigen Unterschied, dass anstatt Diopter und Ringkorn ein Zielfernrohr auf das Sportgerät montiert wird, was das Zielen nicht unbedingt einfacher macht.

 

"Zum ersten Mal bei der Landesmeisterschaft!" hieß es für unser Nachwuchstalent Lydia Schiele, die trotz ihrem ersten Jahr in der Damenklasse sich gleich qualifizieren konnte. Mit 570 von 600 möglichen Ringen in der Disziplin Kleinkaliber-Liegend konnte sie ihr gutes Ergebnis vom Bezirk bestätigen und war am Ende stolz nur 9er und 10er geschossen zu haben, was immerhin zu einem 30. Platz reichte.

 

Hier noch die restlichen Ergebnisse von den Schützen aus Bühl:

Standardpistole Schützenklasse
Michael Raidt 13. Platz mit 535 Ringen (von 600)

Kleinkaliber-Liegend Schützenklasse
Frank Hönle 18. Platz mit 586 Ringen (von 600)

Sportpistole Schützenklasse
Michael Raidt 16. Platz mit 556 Ringen (von 600)

Luftgewehr Schützenklasse
Frank Hönle 23. Platz mit 386 Ringen (von 400)

Revolver 357 MAG Altersklasse
Frank Nicklaus 38. Platz mit 351 Ringen (von 400)
Matthias Müller disQ mit 359 Ringen (von 400)

Wir wünschen allen Schützen weiterhin viel Erfolg, vor allem bei den bevorstehenden Deutschen Meisterschaften!

Am Sonntag, den 08. Juli 2012 veranstaltete die Schützengilde Bühl ihren zweiten Tag der offenen Tür. Ab 10 Uhr morgens waren die Stände für Schießsportinteressierte offen. Nach anfänglicher Flaute und dem Regen kamen mit der Sonne auch immer mehr interessierte zu uns ins Schützenhaus. Dort erwartete sie ein vielfältiges Programm.

 

Einige Mitglieder stellten ihre Waffen in einer Waffenschau dar. Dort sah man die Entwicklung der Waffen von damals bis heute. Von antiken Waffen bis zu den heutigen, modernen Präzisionswaffen. Viele Besucher waren erstaunt über die Feinfühligkeit der heutigen Gewehre und Pistolen.

 

Wer nicht nur schauen wollte, konnte verschiedene Waffen auf den Ständen unter fachkundiger Anleitung und Aufsicht unserer Schützen natürlich auch mal ausprobieren. Ein paar Besucher feierten sogar kleine Erfolge.

 

Erfolgreich und treffsicher waren auch die Kinder und Jugendlichen, sowie die Erwachsenen beim Schießen auf die Glücksscheiben. Mit dem Luftgewehr auf 10m und mit dem Kleinkalibergewehr auf 50m konnte man seine Treffsicherheit testen. Die besten 3 Schützen der jeweiligen Disziplin wurden mit einem Pokal ausgezeichnet.

 

Mit der Verlosung der vielen schönen Tombolapreise endete auch schon wieder ein erfolgreicher Tag der offenen Tür. Vielen Dank an alle Spender der Tombolapreise.

 

Jugendleiterin Lydia Schiele bei der Arbeit
„Volles Haus\" im Biergarten
Jugendleiterin Lydia Schiele bei der Arbeit
„Volles Haus\" im Biergarten
Jugendleiterin Lydia Schiele bei der Arbeit
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