Gegen Ende der Sommerferien stand für die Jugend und die Junggebliebenen unserer Schützengilde wieder der alljährliche Wochenendausflug nach Voralberg in Österreich an.
Dieses Jahr ging es erstmals nicht nach Raggal, sondern in die Posthütte in Braz.
Bereits Freitag morgens brachen Rolf und Atze in die Berge auf, kurz danach Ebi mit Frank, Lydia, Thiemo und Dennis.
Nach 4 Stunden Fahrt, vergessenen Jacken und kurzer Suche nach dem Haus, kamen wir auf der Hütte an und verteilten erstmal die Zimmer, während Chefkoch Rolf und Chef-Schäler Atze bereits das Essen vorbereiteten. Im Laufe des frühen Abends trudelte dann auch Hubert mit Steffi, Melissa und Hund Paul ein, sowie Andi mit unserer Jugend Felix, Björn, Jonathan und Benedikt.
Nach einem Spaziergang mit Hund Paul gab es dann zum Abendessen Maultaschen und egal ob in der Brühe oder gebraten mit Ei, alles schmeckte erwarteterweise wieder fast zu gut. Trotzdem hielt uns das nicht davon ab, nach einer kurzen Verdauungspause den Abend noch bis spät in die Nacht mit (Karten-)Spielen und Karaoke ausklingen zu lassen.
Samstag Morgens startete dann der Großteil unserer Gruppe den Versuch zunächst die Kaltenberghütte und dann den Gipfel des Maroikopf zu ersteigen. Dazu fuhren wir erstmal mit dem Auto ca. 30 Minuten bis zu einem Wanderparkplatz. Dort angekommen erwarteten uns dichter Nebel, 4°C und hier und da ein Fleckchen Neuschnee.
Trotzdem brachen wir zu unserer Tour auf. Der Weg führte uns am Anfang über eine große Alm mit vielen Kühen, die von Pauls Anblick ziemlich überrascht waren und auch Paul waren diese großen Vierbeiner nicht so ganz geheuer.
Nach nicht allzu langer Zeit mussten wir jedoch feststellen, dass der Aufstieg bei diesen Wetterverhältnissen und Sichtweiten nicht sehr sinnvoll ist und auch nicht ganz ungefährlich. Deshalb beschlossen wir umzukehren.
Ersatzweise wanderten wir noch einige Stunden in der Umgebung unserer Hütte, was auch viel Spaß machte.
Zur Stärkung gab es dann abends von unserem "Küchenteam" Gulasch mit Spätzle, was auch wieder super lecker schmeckte. Und auch heute genossen wir nochmal den gemeinsamen Abend mit Gesellschaftsspielen.
Mit dem Sonntag Morgen war leider auch schon wieder der letzte Tag des Wochenendes angebrochen, der uns allerdings mit Sonnenstrahlen begrüßte. Nach einem guten Frühstück fegten wir, packten unsere Sachen und luden die Autos ein. Während Rolf, Atze, Andi, Felix und Björn den direkten Heimweg antraten, machte sich der Rest auf den Weg nach Dornbirn zur Rappenlochschlucht und zum Fuß des Karren.
Die eine Hälfte machte sich per Seilbahn direkt auf den Weg auf den Karren, während die Gruppe um Ebi erst zur Schlucht ging, die jedoch in der Mitte unpassierbar war und sie deshalb von zwei Seiten begangen werden musste.
Danach gings zurück zum Parkplatz, außer für Dennis, Thiemo, Lydia und Frank, die sich zu Fuß auf den doch anstrengenden Weg auf den Karren machten.
So waren alle auf dem Heimweg, bis auf unsere vier Wanderer, die auf dem Karren auf Ebi trafen.
Der Weg hatte sich aber auf alle Fälle gelohnt, die Aussicht war grandios und man konnte sogar bis zum Bodensee blicken.
Hungrig vom laufen, genossen wir dann noch ein leckeres Essen mit Aussicht, bevor sich dann auch die letzte Gruppe mit der Seilbahn zurück zum Auto und damit auf den Heimweg begab.
Trotz der Zeit, die wieder viel zu schnell vorbei war und trotz des wechselhaften Wetters, war es trotzdem wieder eine schöne Zeit und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
Ein großer Dank an Rolf und Atze fürs kochen, aber auch an alle Fahrer und an jeden, der geholfen hat, dieses Wochenende zu verwirklichen.

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